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Herzlich Willkommen auf den Seiten von Authentic Bonsai

Hier erfahren sie vieles über mein Hobby, meine Bonsai-Gestaltungen, meine Person und manches andere Interessante.

Die Startseite führe ich wie einen Blog. Hier wird alles das veröffentlicht, was mich hinsichtlich meines Hobbys gerade beschäftigt. Es werden die Fortschritte dokumentiert und die Rückschläge nicht verschwiegen. Sowohl Gestaltungen und Techniken als auch Events, Veranstaltungen und Begegnungen rund um Bonsai finden hier Erwähnung. Über ihre Anmerkungen und Kommentare freue ich mich im Gästebuch.



13.06.2010 Was lange währt...

...wird endlich gut, der Bericht zur Jahresausstellung des Bonsaiclub Deutschland in Künzell/Fulda ist nach einer Woche endlich fertig. Zu sehen unter events oder das Foto anklicken, viel Spaß.


Eine atemberaubende Azalee von Manfred van Eick
Gold in der Kategorie "Kleine Bäume" in Künzell/Fulda



20.05.2010 Unser Star für Oslo...

...ist Lena Meyer-Landrut, mein Kandidat für die BCD-Ausstellung 2010 in Künzell/Fulda ist die Kieferngestaltung aus dem Jahr 2006 welche ich hier in den letzten Jahren in ihrer Entwicklung eingehend begleitet habe. Der Baum befindet sich gestalterisch und gesundheitlich in einem optimalen Zustand und bettelte förmlich danach ausgestellt zu werden. Auf Grund seiner weichen und fließenden Linien gab ich diesem Bonsai irgendwann einmal den Namen " Wasserfall".


Der Wasserfall



18.05.2010 Schlechtwetterbeschäftigung

Die Wetterlage ist in diesem Jahr anders als man sie sich im Mai wünscht. Grund zur Untätigkeit gibt es dennoch nicht. Die Ausstellungssaison ist in vollem Gange und in 3 Wochen werde auch ich meinen ersten Baum in diesem Jahr zur Austellung nach Fulda zur BCD- Ausstellung bringen. Höchste Zeit noch einen passenden Präsentationstisch für den Ausstellungsbaum zu fertigen. Einmal dabei, entstand gleich noch ein weiterer. Tische kann man nie genug haben.


Bonsai-Austellungstisch 36x36x26cm


Bonsai-Ausstellungstisch 42x42x50cm



09.05.2010 Update

Auf Grund einer schwerwiegenden PC-Panne gab es auf meinen Seiten eine längere Pause. Im Garten dagegen ging alles unaufhaltsam weiter. Einiges an Pflege und Gestaltung konnte in diesem Jahr bereits erledigt und auf den Weg gebracht werden, oft nichts späktakuläres aber im Rückblick doch deutlich verändert.
Als erstes zeige ich heute einen Buchsbaum, welchen ich im Frühjahr 2005 auf einem Friedhof ausgegraben habe. Dieser muß bereits ein unglaubliches Alter haben, ich schätze es, auch mit dem Wissen um seinen Standort, auf knapp 100 Jahre. Es handelt sich um eine der sehr langsam wachsenden Buchs-Urformen.


Buchsbaum 2005 nach dem Ausgraben

Als ich dieses Bild vom Baum oder besser gesagt dieser Pflanze vor 5 Jahren in verschiedenen Foren ins Netzt stellte, erntete ich nur mitleidiges Bedauern. Ein namhafter österreichischer Bonsaikollege meinte damals wörtlich: "Der Bux hätte auch ruhig weiter am Friedhof-Kompost liegen bleiben können ... WAS soll man daraus nur machen?"
Im Grunde offenbarte er eigentlich nur das Problem, das sehr viele Menschen beim Hobby Bonsai haben, ihn fehlen die Visionen. Ohne diese kann man vielleicht Bonsai sehr gut und sehr lange pflegen wird jedoch selten ein guter Gestalter sein. Das ist im Prinzip auch nicht verwerflich, die Szene braucht beides, gute Gestalter und gute Pfleger. Problematisch wird es immer dann, wenn der Eine dem Anderen reinredet.
Der Buchs schert sich darum allerdings nicht und geht seinen Weg. Dieses Jahr habe ich ihn das erste Mal komplett durchgedrahtet und ich bin mit dem Ergebnis mehr als zufrieden. Der nächste Schritt wird das Ausarbeiten der Sharipartien sein, welche noch deutlich filigraner und in die Gesamtgestaltung einbezogen werden müssen.


Buchsbaum im Frühjahr 2010

Desweiteren gilt meine Freude in diesem Jahr einer Baumart, die sich relativ neu in meinem Bestand befindet. Im letzten Jahr beim Sommertreffen in Mockrehna, wollte ein guter Bonsaifreund sehr gern einen meiner zahlreichen Kiefernrohlinge haben. Er bot mir im Tausch seine Flaumeiche an, eine Eichenart, welche vor allem in Südeuropa beheimatet ist und somit nicht unbedingt zu den frostharten Sorten gehört. Obwohl ich wie gesagt reichlich Kiefern besitze, tat ich mich anfänglich sehr schwer, da ich keine Möglichkeiten der Unterbringung im Winter, in einem Kalthaus o.ä. besitze. So verbrachte dieser Baum den Winter in meinem Treppenhaus und hat in diesem Frühjahr ohne jede Einschränkung sein Blätterkleid entfaltet. Das zarte Grün und die flaumige Blattoberfläche, welche der Art zu ihrem Namen verhalf, machen einen ganz besonderen Reiz bei diesem Bonsai aus. Im kommenden Jahr bekommt er eine neue Schale.


Neuzugang Flaumeiche



02.04.2010 Karfreitag

Nun hat das Frühjahr endgültig das Zepter in der Hand. Temperaturen deutlich über 20 Grad haben uns in den letzten Tagen eine wahre Explosion in der Natur beschert. Die Rückstände aus dem extrem langen und kalten Winter scheinen fast wettgemacht.
Erste Gestaltungen sind auf den Weg gebracht und die Entzugserscheinungen weichen dem Tatendrang im Bonsaigarten. Stellvertretend dafür steht heute eine meiner Lärchen, die ich beim Frühlingserwachen vor zwei Wochen in Saathain erneut komplett durchgedrahtet und ein wenig eingekürzt habe. Die Spitze aus der ursprünglichen Gestaltung hat sich überflüssig gemacht und wurde entfernt. Sie wirkt nun noch kompakter und reifer. Auch ist ihre Verzweigung inzwischen sehr zufriedenstellend aber sie wird ja nun auch schon 8 Jahre in meinem Garten gepflegt.
Die gesammte Entwicklung ist wie immer zu sehen unter gestaltungen.


Lärchenbonsai Frühjahr 2010


Aus der Vogelperspektive



23.02.2010 Winter und kein Ende

In diesem Jahr wird alles das was wir bisher für einen harten Winter hielten auf unglaubliche Art und weise getopt. 7 Wochen Dauerfrost, daran können sich in unseren Breiten selbst die ganz Alten nicht erinnern. Zum Glück hat in diesen Tagen das Tauwetter eingesetzt und bald wird sich zeigen, wer zu den ganz Harten gehört und somit zurecht im Garten steht und wer nicht. Die Zeit bis dahin kann man nutzen, um Kontakte zu pflegen und neue zu knüpfen. So geschehen in der letzten Woche, als ich beim Schalenkünstler Marc Berenbrinker im Westfälischen zu Besuch war, von dem ich ja seit Längerem bereits eine Schale besaß. Bis jetzt kannte ich ihn nur aus dem Netz und via e-Mail. Schön, dass sich nun die Gelegenheit bot, ihn und seine liebe Frau einmal persönlich kennenzulernen. Bloß gut, dass ich meine Auswahl an Schalen bereits viele Wochen vorher getroffen hatte. Vor Ort bot sich mir ein schier unübersehbares Angebot an erstklassigen Schalen, die mein finanzielles Budget auf das Äußerste strapaziert hätten. Die Qualität und die Originalität seiner Schalen brauchen den Vergleich mit keinem namhaften Schalenmacher der Gegenwart zu scheuen und bedenkt man, dass Marc erst ganz jung im Geschäft ist, dann bleibt einem nur kühn zu vermuten, was uns aus seiner Werkstatt zukünftig noch an tollen Bonsaischalen erwartet.


Bonsaischale von Marc Berenbrinker Durchmesser 21 cm


Bonsaischale von Marc Berenbrinker 15 x 10 cm


Bonsaischale von Marc Berenbrinker 18 x 13 cm


Shohinschale von Marc Berenbrinker 10 x 6 cm


Shohinschale von Marc Berenbrinker 13 x 9 cm


Schohinschale von Marc Berenbrinker 10 x 8 cm


Bonsaischale von Marc Berenbrinker 20 x 14 cm



08.01.2010 Einen guten Rutsch ins Neue Jahr

....hoffentlich haben auch sie einen solchen gehabt. So wie das alte Jahr sich verabschiedete, so hat das Neue begonnen, ordentliche Kälte hat uns dabei fest im Griff. Ok, es ist nicht die Katastrophe wie es uns die Meiden zur Zeit gerade einflüstern wollen, denn 20 cm Schnee und bis zu -15 Grad C sind ja für den Januar nichts besonderes, es sei denn die wirtschaftliche Situation ist in Wirklichkeit viel desaströser als man uns das immer vormachen möchte. Das erinnert an die Zeiten vor 20 Jahren als man sich allerdings erst ab 1m Neuschnee folgenden Witz erzählte: Treffen sich zwei Schneeflocken. Sagt die eine zur anderen: "Lass uns in die Alpen fliegen, den Menschen beim Skifahren Freude machen." Sagt die andere: "Ich fliege lieber in die DDR, Panik machen."
Könnte es sein, unsere Situation ist in der Realität schon viel ernster als die meisten das vor lauter ideologischer Verblendung wahr haben wollen? Auch das wäre nichts Neues. Das neue Jahr wird es zeigen.
Es wird aber hoffentlich auch noch mehr bringen. Als Bonsai-Freunde hoffen wir da natürlich auf ein optimales Wachsen und Gedeihen. Auf tolle Gestaltungen und Begegnungen. Von all dem werden sie auch in diesem Jahr wieder hier einiges zu lesen und zu sehen bekommen. Bis es soweit ist genießen wir den Winter mit seinem ganz besonderes Reiz.


Winterruhe im Bonsai-Garten

Ganz beschäftigungslos bin ich jedoch auch in diesen Tagen nicht. Manch einer erinnert sich noch an mein "ganz großes Projekt", nachzulesen im Archiv des letzten Jahres. Die überdimensionale Olive. Nun streiten sich die Geister darüber, was solch ein Baum in unseren Breiten aushält. Während die Einen ihn grundsätzlich frostfrei Unterbringen halten die Anderen die -7 Grad C als durchaus verkraftbar. Wiederum Andere meinen, bis - 15 Grad C würde da nichts passieren. Nun kann sich jeder sein Bild und das für sich Beste daraus machen. Ich wollte kein besonderes Risiko eingehen und habe den Baum beim hereinbrechen der kalten Tage ordentlich in Mineralwolle eingepackt. Selbst bei Außentemperaturen von über - 15 Grad C war es darinnen stets unter - 5 Grad C gewesen. Im Fruhjahr werden wir wissen wie ihm das bekommen ist.


Olive im Winterschlaf

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